ERSTE Eheschließung Hochzeitkapelle Callenberg – Debora & Nadine

Trauung Hochzeitskapelle Callenberg

Hochzeitskapelle Callenberg, 13 Uhr — Die ERSTE standesamtliche & gleichgeschlechtliche Trauung bei Taubert´s, den Initiatoren dieser wundervollen weltlichen Kapelle, auch Fantasiekirche genannt!

MDR, Presse & natürlich die Familie des Brautpaares aus Lichtenstein freuten sich, als die Braut Debora im Damensattel hoch zu Ross (aus dem Hause Hartmut Fiedler, St. Egidien) ihrer Zukünftigen Nadine entgegen ritt. Im Blitzlichtgewitter gingen Sie gemeinsam gen Altar und wurden vom Bürgermeister persönlich in die Ehe entlassen.  Ich wünsche Tauberts und dem Paar alles erdenklich Gute!

Mehr gibts heute Abend 19 Uhr im MDR Fernsehen! ( zur Sendung )

Auf zum JaWort
Endlich vereint geht es gemeinsam weiter…

Verpartnerung

Verpartnerung war der Begriff für den Vorgang der Eingehung einer eingetragenen Partnerschaft nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz, der in Deutschland im amtlichen Gebrauch von staatlichen Stellen, aber auch in der allgemeinen Sprache von nichtstaatlichen Verbänden und Interessengruppen verwendet wurde.

Verpartnerung als Erwerb einer verbindlichen Anerkennung einer Beziehung in der Form einer eingetragenen Partnerschaft ist eine Form der Trauung (Heirat), so wie die Eheschließung auch. Letztere führt allerdings nicht zu einer eingetragenen Partnerschaft, sondern, wie der Name auch nahelegt, zu einer Ehe.

Für die Verpartnerung sind wie bei der heterosexuellen Eheschließung die Standesämter zuständig (§ 1 LPartG). In Bayern besteht zudem auch die Möglichkeit, die Verpartnerung notariell durchzuführen.

Gemäß der jeweiligen kommunalen Gebührenordnung wird für eine Verpartnerung in der Regel der Gebührensatz einer Eheschließung erhoben. In einigen Gemeinden, insbesondere im Freistaat Sachsen, wird zum Teil der 2,5-fache Satz erhoben.

In Deutschland lebten im Jahr 2013 rund 35.000 gleichgeschlechtliche Paare als eingetragene Lebenspartnerschaft. 57 Prozent der eingetragenen Partnerschaften werden von Männern geführt. Die Anzahl von Frauen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, beträgt demnach 43 Prozent.

Verpartnerung als Heirat

Das Wort Heirat wird auch für eine Verpartnerung von solchen Leuten gebraucht, die Anlass haben, gleichgeschlechtliche Beziehungen zu erwähnen, ohne eine Exklusivität der heterosexuellen Lebensformen betonen zu wollen, um damit ihre Überzeugung von der Gleichwertigkeit hetero- und homosexueller Partnerschaften auszudrücken. Das kann in Medienberichten oder im privaten Sprachgebrauch im Freundeskreis vorkommen.

Eine Verpartnerungsbezeichnung als Heirat kann auch im Rahmen der PR-Tätigkeit von Verbänden liegen, wie im Fall vom LSVD, der zwar zwischen „VH“ für verheiratet und „LP“ für verpartnert unterscheidet, gleichwohl aber auf den Wunsch auf Ausdehnung des Begriffs drängt: Wie werden wir selbst unsere Partnerschaften bezeichnen? Uns sind Lesben und Schwule sympathisch, die selbstbewusst davon sprechen, dass sie „heiraten“ bzw. „verheiratet“ sind, und die ihren Mann und ihre Frau als das vorstellen, was sie sind, nämlich „mein Mann“ bzw. „meine Frau“.

Die Gleichstellung der Verpartnerung mit einer Heirat als Eheschließung unterliegt auch Kritik, da sie eine nicht vorhandene Gleichwertigkeit vortäuscht.

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